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Immobilienrecht

Der Darlehensvertrag, die fehlerhafte Widerrufsbelehrung - und das Widerrufsrecht des Verbrauchers! (Juli 2016)

Möglichkeiten und Vorteile eines Widerrufs - alte und neue Rechtslage

Ein Darlehensnehmer hat, wenn er Verbraucher ist, einen Anspruch darauf, von seiner Bank als Darlehensgeber fehlerfrei über sein Recht zum Widerruf informiert zu werden. Wird eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet, so ist grundsätzliche Konsequenz, dass die Widerrufsfrist von üblicherweise zwei Wochen nicht beginnt zu laufen. Das Widerrufsrecht bleibt bestehen. Folge: Sogar heute noch können Sie Ihre als Verbraucher und Darlehensnehmer abgegebenen Vertragserklärungen zu einem Darlehensvertrag widerrufen - selbst wenn der Darlehensvertrag z.B. vor fünf Jahren abgeschlossen wurde oder das Darlehen bereits abgelöst wurde. Ob ein solches Recht besteht, muss aber jeweils immer individuell geprüft werden. Aufgrund einer Gesetzesänderung ist das Recht...

Autor: Felix Fehrenbach

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Offene Immobilienfonds – Aleger kommen nicht mehr an ihr Geld (Juli 2011)

Rücknahme der Anteile wird vermehrt ausgesetzt - Ein schneller Überblick über die aktuelle Situation

„DEGI International“, „AXA Immoselect“ und viele andere… ...Ein Anleger, welcher Anteile an einem offenen Immobilienfonds kaufte und nunmehr die Anteile an die Fondsgesellschaft gegen Auszahlung seines Geldes zuzüglich etwaiger Wertsteigerung zurückgeben will, wird momentan oftmals auf geschlossene Türen stoßen. Denn Fondsgesellschaften dürfen die Anteilsrücknahme einstellen, wenn deren Liquiditätslage schlecht ist. Und diese Liquiditätslage ist bei vielen offenen Immobilienfonds momentan so schlecht, dass sie es sich nicht leisten können, Geld an die Anleger auszuzahlen...

Autor: Felix Fehrenbach

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Finanzierte Schrottimmobilien - Bundesgerichtshof entschied (April 2008)

Schadensersatzanspruch gegen Bank möglich

In einem Urteil des Bundesgerichtshofs von April 2008 geht es um die Frage, inwieweit ein Käufer einer sittenwidrig überteuerten Eigentumswohnung, die über ein Darlehen finanziert wurde, der darlehensgebenden Bank einen Schadensersatzanspruch entgegenhalten kann. Grundsätzlich hat eine darlehensgebende Bank nur dann unter dem rechtlichen Gesichtspunkt des „Wissensvorsprungs“ den Kreditnehmer über die sittenwidrige Überteuerung der Immobilie aufzuklären, wenn ihr bekannt ist, dass...

Autor: Felix Fehrenbach

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Die Spanienimmobilie

Leitfaden für deutsche und schweizerische Investoren

Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft bedürfen nach spanischem Recht keiner besonderen Form. Der privatschriftliche Kaufvertrag ist bindend. Entsprechendes gilt für Vorverträge bzw. Optionen, die aber i. d. R. Rückzugsklauseln enthalten. Grundeigentum geht über durch Einigung (privatschriftlicher Kaufvertrag) und Übergabe (Schlüssel); die Eintragung ins spanische Grundbuch ist nicht konstitutiv. Erwerbsbeschränkungen für schweizerische Bürger und Bürger aus der EU gibt es nicht.

Autor: Richard Fehrenbach († 2010)

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Ausstieg aus überteuerten Steuersparmodellen:

Kreditfinanzierter Immobilienkauf - Der Fall Heininger/ Hypo-Vereinsbank

In der Blütezeit der 90er Jahre, als es sehr günstig war, einen Kredit aufzunehmen, weil die Zinsen nicht sehr hoch waren und dies steuervergünstigend beim Finanzamt geltend gemacht werden konnte, war es für viele Anleger verlockend, Kreditverträge abzuschließen.

Autor: Felix Fehrenbach

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Die tschechische Immobilie

Leitfaden für deutsche und schweizerische Investoren unter Berücksichtigung einer Unternehmensgründung

In der Tschechischen Republik wird Eigentum an Grundstücken durch Abschluss eines Kaufvertrages und nachfolgender Eintragung in das Grundbuch erworben. Der privatschriftliche Kaufvertrag ist bindend. Zur Grundbucheintragung muss der Kaufvertrag entweder von dem Rechtsanwalt, der ihn aufgesetzt hat, oder von einem Notar beglaubigt werden. Urkunden deutscher Rechtanwälte und Notare sind erlaubt, Voraussetzung aber: Apostille. Ein Gebäude ist grundsätzlich nicht Bestandteil eines Grundstücks. Der Käufer tritt in bestehenden Mietvertrag ein. Der Mieter hat grundsätzlich kein Vorkaufsrecht.

Autor: Felix Fehrenbach

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Immobilienerwerb und Unternehmensgründung in der Slowakei

Ein Leitfaden für ausländische Investoren

Die Slowakei hat sich zu einem beliebten Land für ausländische Investoren entwickelt. Aufgrund der niedrigen Löhne und angesichts eines hohen Ausbildungsniveaus wurde die Slowakei nicht nur für den Automobil-konzern VW ein wichtiges Zielgebiet.

Autor: Felix Fehrenbach

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Mogelpackung aus dem Urlaub: Time-Sharing

Es ist wie bei allen Mogelpackungen: Kaum ist der Ruf ruiniert, werden sie unter neuen Namen weiter vermarktet. So wird Ihnen im Urlaub der übelriechende Begriff "Time-Sharing" kaum noch begegnen, wenn es darum geht, Ihnen ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht an einer Ferienimmobilie gegen eine (scheinbar) einmalige Vorauszahlung anzudrehen. Das ganze heißt heute Clubwohnen, Zeiteigentum, Wohnaktie, Ferienwohnrecht und neuerdings Holiday's Mitgliedschaftsvertrag. Alles fällt unter den Begriff Time-Sharing, d.h. Sie schließen - auf gut deutsch gesagt - einen vieljährigen Mietvertrag über eine Ferienwohnung ab, der Ihnen gegen eine Vorauszahlung von DM 10.000,00 bis DM 50.000,00 das Recht einräumt, diese Immobilie 1 bis 3 Wochen pro Jahr zu nutzen.

Autor: Richard Fehrenbach († 2010)

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